Gießerei

Schmelzen von keramischen Monolithen

Hohe Konzentration von Edelmetallen im Schmelzofen

Seit 2014 verfügt ReMetall Deutschland über eine hochmoderne Gießerei, die mit einem Elektrolichtbogenofen ausgestattet ist, der das Schmelzen von Edelmetallmonolithen bei 1500 °C ermöglicht. Bei diesen Temperaturen verflüssigt sich der keramische Träger und ermöglicht so die Extraktion aller Metallanteile.

Bei diesem Verfahren wird der Edelmetallgehalt des Grundmaterials mit dem Faktor 35 multipliziert. Zur weiteren Verdeutlichung wird der Edelmetallanteil der 1000 kg keramischen Grundmasse zu einer 30 kg schweren Edelmetall-Eisen-Legierung eingeschmolzen. Dieses Konzentrationsverfahren ist eine Voraussetzung für die chemische Trennung des Edelmetalls von seiner Eisenbasis.

Der Schmelzprozess wurde im Rahmen einer dreijährigen Studie genau überwacht und untersucht, was zur Einführung einer Reihe von technologischen Innovationen führte, die ein Höchstmaß an Kosteneffizienz bei gleichzeitiger Verringerung der durch das Schmelzen verursachten Materialverluste gewährleisten.

Die Fabrik hat eine Jahreskapazität von etwa 1000 Tonnen Keramikmaterial.

Schmelzofen entlädt geschmolzenes Metall
Mitarbeiter gießen geschmolzenes Metall in Gussformen

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